Auf den Chefeinkäufer des amerikanischen Konzerns General Electric, L. D. Miles, geht die 1947 „erfundene“ Methode der Wertanalyse zurück: Wert = Funktion / Kosten. Diese Methode strebt an die Funktionen eines Produktes mit niedrigsten Kosten zu realisieren, ohne Qualität, Zuverlässigkeit und Marktfähigkeit negativ zu beeinflussen. „Wert stellt die niedrigsten Kosten dar, die nötig sind, die festgelegten Funktionen einer Leistung zuverlässig zu erfüllen“ lautet seine einfache Definition.

Für 3D-Druck lässt sich die Gleichung wie folgt interpretieren: Der Wert eines additiv gefertigten Produktes ist bestimmt durch:

  • Reduzierung der Kosten:
    • Einsparung von Werkzeugkosten, insbesondere bei kleinen Losgrößen
    • Einsparung von Materialkosten
  • Verbesserte Funktion:
    • Individualisierung
    • Unkonventionelle geometrische Gestaltung
    • Leichtbau
    • Materialkombination
    • Funktionalisierung

 

Ein Gastbeitrag von Prof. Dr. Wolfgang Kollenberg, Geschäftsführer unseres Mitglieds WZR ceramic solutions GmbH

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